Rund 107.000 Fachbesucher aus 205 Ländern an vier Tagen und 2400 internationale Aussteller: Mit diesen Zahlen hat der diesjährige Mobile World Congress (MWC) Ende Februar in Barcelona seine Stellung als Leitmesse der Mobilfunkwelt weiter zementiert.

Wenngleich sich die Berichterstattung in den Medien vorrangig auf Neuheiten bei Handys, Tablets und den dazugehörenden Technologien konzentrierte, hat der MWC längst sein Mobilfunkkorsett gesprengt. Die Themen Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Augmented Reality, Internet of Things, Big Data und Connectivity gewinnen immer mehr Gewicht. Zudem hat die Automotive-Branche den MWC für sich entdeckt: Einige namhafte Automobilhersteller und Zulieferer zeigten dort ihre Konzepte und digitalen Services für die Mobilität von morgen.

Feynsinn war als Teil der EDAG-Gruppe in diesem Jahr erstmals als Aussteller in Barcelona vertreten. Der Fokus des Messeauftritts lag bei der Vorstellung der Unternehmensgruppe als Vordenker und Dienstleister an der Schnittstelle zwischen Fahrzeugdaten und davon ableitbaren digitalen Services. Darüber hinaus konnte Feynsinn als EDAG-Marke seine Expertise in der Visualisierung und modernen VR-Technologie nicht nur im Automotive-Bereich demonstrieren.

Feynsinn auf dem MWC
Optischer Mittelpunkt des EDAG-Standes war das Konzept-Fahrzeug „Soulmate“. Es steht für das auf der IAA 2017 vorgestellte Projekt Collectivio eines intelligenten, autonomen Schwarmfahrzeugs. Der Soulmate diente als Bühne für die Präsentation der Feynsinn-VR-Technologien im Umfeld autonomes Fahren.

Virtuelle moderne StadtlandschaftDirekt im Fahrzeug konnten die Besucher in simulierten Fahrten mittels aktueller VR-Brille und Software-Technologien aus dem Gaming-Bereich in digitale Parallelwelten eintauchen: auf den Mars, in eine moderne Stadtumgebung oder eine Schneelandschaft. Zweiter Schwerpunkt der Virtual Reality-Präsentation war die Kommunikation mit einem virtuellen Beifahrer oder Co-Piloten. Dieser kann als Avatar oder mittels Live-3D-Streaming als Pixelwolke ins autonome Fahrzeug eingeblendet werden – für eine private Plauderei, eine geschäftliche Besprechung oder für Unterweisungen in Notfällen. Dabei ist der Nutzer nicht auf eine VR-Brille angewiesen: Auf dem MWC haben wir eine Smartphone-App vorgestellt, mit der sich das VR-Erlebnis und die akustische Kommunikation auch ohne Datenbrille steuern lässt.

Darüber hinaus zeigten wir in verschiedenen Userstories aktuelle Anwendungsfälle und -bereiche der VR-Technologien im industriellen Umfeld sowie in verschiedenen Branchen. Auf besonderes Interesse stieß dabei die VR-Kollaboration über Ländergrenzen hinweg, etwa zur Entwicklungsabsicherung in der Zusammenarbeit mit entfernten Unternehmensstandorten oder Partnern.

Fazit:
Wir von Feynsinn haben auf dem MWC dem Publikum eindrucksvoll Zukunftsszenarien für die Anwendung von VR-Technologien im Umfeld von autonomen Fahren demonstriert und erneut unsere Vordenkerrolle bewiesen. Daneben haben wir mit unseren Userstories den intelligenten Einsatz von VR- und AR-Technologien im Produktentstehungsprozess präsentiert und uns als innovativer Partner für den Einsatz der modernen Technologien positioniert, auch außerhalb der Automobilindustrie.

Impressionen zum MWC:

Feynsinn-Video Messestand
Feynsinn-360-Grad-Video-Messestand

Unsere VR-Präsentation rund um das autonome Fahren zur IAA 2017 können Sie auch in unserem Feynsinn-Video ansehen.

 

Bildquelle: Feynsinn

 

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