Marslandschaft.pngFeynsinn präsentiert auf dem diesjährigen Mobile World Congress (MWC), der europäischen Leitmesse für Geräte, Technologien und Applikationen der Mobilwelt, vom 26.Februar bis 1.März in Barcelona einen Ausblick auf den Einsatz von VR-Techniken im Umfeld autonomes Fahren der Zukunft. Im Zentrum stehen dabei neue Kommunikationsformen sowie virtuelles Entertainment.

Die Messethemen in Barcelona knüpfen an unsere Präsentation von VR als Echtzeiterlebnis während der autonomen Fahrt auf der letztjährigen Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) an. Auf dem MWC zeigen wir im EDAG-Konzeptfahrzeug „Soulmate“, was mit heutiger VR-Hardware und Software-Lösungen aus dem Gaming-Bereich bereits machbar ist:

Virtuelle Beifahrerwahl in VR
Über die VR-Brille HTC-Vive ist der Fahrer/Beifahrer des autonomen Fahrzeugs in der Lage, einen (weiteren) virtuellen Beifahrer aus der realen Welt auszuwählen – für ein geschäftliches Meeting oder eine private Plauderei während der Fahrt. Dieser wird mittels Live-3D-Streaming über die Microsoft-Kinetics-Konsole als Pixel-Wolke in die virtuelle Umgebung eingeblendet. Virtuelle Begleiter können dabei sowohl bekannte Kontakte aus sozialen Netzwerken als auch fremde Teilnehmer des VR-Dienstes sein.

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Virtuelle Umgebungswahl in VR
Ebenfalls über die VR-Brille HTC-Vive kann der Fahrer/Beifahrer während der autonomen Fahrt anstatt der realen eine virtuelle Umgebung einblenden lassen, die über die Reisezeit ein besonderes Erlebnis bietet. Die Messebesucher können hier als Beispiele zwischen Mega-City, stilisierter Waldlandschaft und Mars wählen und die Mars-Landschaft sogar mit einem Spiel verbinden.

MWC_1.jpgUm die Fahrt virtuell möglichst realistisch erlebbar zu machen – und der berüchtigten „Cybersickness“ vorzubeugen –, ist das Zusammenspiel verschiedener Trackingsysteme nötig. Dazu gehören neben den Sensoren der VR-Hardware vor allem externe Systeme wie die GPS-Navigation für Position und Fahrstrecke des Fahrzeugs und das Abgreifen von Fahrzeugdaten. Wenn das Auto die Richtung ändert oder bremst und dabei etwa vorne einfedert, müssen diese Bewegungen auch in die virtuelle Welt über- tragen werden. Dafür ist unter anderem die Kooperation mit den Automobilherstellern nötig, um die nötigen Fahrzeugdaten wie Beschleunigung und G-Kräfte an das VR-System in Echtzeit weiterzuleiten. Die vorgestellten VR-Anwendungen lassen sich prinzipiell für jede Art autonomer Fortbewegungsmittel auf Straße, Schiene oder in der Luft umsetzen.

VR-Steuerung per Smartphone-App
Neu auf dem Mobile World Congress präsentieren wir eine Smartphone-App zur Steuerung des VR-Erlebnisses auch ohne entsprechende Datenbrille. Über sie können Mitfahrer auch ohne VR-Brille Gesprächspartner auswählen und an der Kommunikation mit dem virtuellen Beifahrer akustisch teilnehmen oder diese steuern.

Darüber hinaus zeigen wir in verschiedenen Userstories die Möglichkeiten der eingesetzten VR-Technologien in verschiedenen Märkten wie Social Media, Gaming und Navigation.

Wir von Feynsinn setzen seit zehn Jahren modernste Visualisierungstechnologien in industriellen Anwendungsfällen ein. Die Showcases auf dem MWC unterstreichen erneut unsere Vordenkerrolle in der Anwendung von VR-Technologien.

Besuchen Sie uns in Barcelona. Sie finden uns zusammen mit EDAG in Halle 6.0 „Main Exhibition“. Einen ersten Eindruck, was Sie dort in Sachen VR als Echtzeiterlebnis während der autonomen Fahrt erwartet, bietet unser Video zur IAA. Mehr zum viel beachteten EDAG-Projekt eines intelligenten, autonomen Schwarmfahrzeugs erfahren Sie auf www.collectivio.de

 

Bildquelle: Feynsinn

 

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