DIGITALISIERUNG KÖNNEN.

Virtuelle Produktionsplanung im VDC Fellbach.jpg

Immer mehr Unternehmen in verschiedenen produzierenden Branchen setzen in der Produktentwicklung bereits auf Virtual- und Augmented-Reality-Technologien (VR/AR) oder planen deren Einsatz. Dieser Trend wird im Rahmen der Digitalisierung von Geschäftsprozessen der Industrie 4.0 weiter an Fahrt aufnehmen. Versprechen doch die modernen Visualisierungstechnologien Effizienzsteigerungen in der kompletten Phase der Produktentwicklung bis hin zur Produktion.

Die Entwicklung komplexer Produkte ist ein oft langwieriger und aufwendiger Prozess. Die verschiedenen Design- und Konstruktionsphasen von der ersten Ideenskizze bis zur Produktion und Übergabe an den Kunden sind geprägt von Prüfen, Verwerfen, Korrekturen, Variationen und Tests. Der Einsatz moderner VR- und AR-Technologien hilft dabei, Unzulänglichkeiten und Fehler in Konstruktion und Design frühzeitig zu erkennen und zu beheben, bevor sie sich kostspielig in späteren Phasen des Entwicklungs- und Produktionsprozesses niederschlagen und die Zeitplanung über den Haufen werfen.

Die modernen Visualisierungstechnologien verändern die Entwicklung von Produkten grundlegend. Noch bevor das erste neue Produkt marktreif vom Band rollt, lässt es sich virtuell betrachten, beurteilen, optimieren und sogar testen. Modernes VR-Equipment, entsprechende Spezialbrillen und sensorgesteuerte Datenhandschuhe für haptische Rückmeldungen machen es möglich. Im Zusammenspiel mit Kunden, Zulieferern, Vertrieb und Produktion sind am virtuellen Modell in einer frühen Phase selbst kleinste Fehler zu erkennen und können anschließend schnell und einfach korrigiert werden. Ein guter Teil des sonst nötigen, zeitaufwendigen Modell- und Prototypenbaus kann so durch den Einsatz virtueller Prototypen entfallen.

In unserer schnelllebigen Zeit mit immer kürzeren Modell- und Produktlebenszyklen kommen AR- und VR-Technologien damit eine Schlüsselrolle bei der zukünftigen Produktentwicklung zu. Bessere Produkte und eine kürzere Time-to-Market stellen einen klaren Wettbewerbsvorteil dar.

Unternehmen, die die Einführung von VR in ihren produktbezogenen Geschäftsprozessen planen, sollten sich darüber im Klaren sein, in welchen Bereichen sie virtuelle Visualisierungstechnik einsetzen und welchen Nutzen sie daraus ziehen wollen. Die wichtigsten Einsatzbereiche für VR-Technologien in Unternehmen sind:

• Produktdesign
• Konstruktion und Produktentwicklung
• Produktion mit Formen- und Anlagenbau
• Marketing und Verkauf
 

Diese stellen in der Regel unterschiedliche Anforderungen an Detaillierungsgrad und Immersion („Eintauchtiefe“) der virtuellen Simulation. Während es beim Design und bei Produktpräsentationen für Marketing und Verkauf auf eine möglichst fotorealistische Darstellung ankommt, ist etwa für die konstruktive Produktentwicklung die korrekte Bauteilphysik wichtiger. Moderne VR-Technologien sind heute schon so weit, dass sie die meisten Visualisierungsanforderungen erfüllen.

Bei der Nutzung von VR-Technologien spielt vor allem das reibungslose Zusammenspiel der CAD/CAE-Infrastruktur mit der VR-Software eine entscheidende Rolle. Wie gut und detailliert die Daten des Konstruktionsprogramms im virtuellen Modell umgerechnet werden, hängt vor allem von der Qualität der Schnittstelle des VR-Programms ab. Die Schnittstellenprogrammierung verlangt ein hohes Know-how und viel Erfahrung der Software-Ingenieure. Hier bietet sich die Zusammenarbeit mit externen Visualisierungsspezialisten wie den Experten von Feynsinn an, die die Implementierung von VR-Technologien in Unternehmen von ersten Machbarkeitsstudien über die Schnittstellenprogrammierung bis in den praktischen Einsatz begleiten.

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Bildquelle: VC Fellbach

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